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Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Thomann

Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie und Sozialmedizin
Landesarzt für Körperbehinderte in Hessen
Ärztlicher Leiter des privaten Instituts für Versicherungsmedizin in Frankfurt am Main

Beruflicher Werdegang

1971 – 1972 Sprachenstudium an der Universität Barcelona, Abschluss mit Diplom; 1972 – 1978 Studium der Humanmedizin in Frankfurt/M; 1978 Approbation als Arzt ; 1978 – 1980 Assistenzarzt an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt/M; 1980 Promotion zum Dr. med. an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main (Alfons Fischer (1873-1936) und die Badische Gesellschaft für soziale Hygiene); 1980 – 1981 Assistenzarzt an der chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Bad Homburg; 1981-Gegenwart Vertragsarzt des Arbeitsamtes Frankfurt/M für die Begutachtung orthopädisch-unfallchirurgische Probanden; 1981 – 1982 Mitarbeit an einer Studie der WHO zum Problem "Arbeitslosigkeit und Gesundheit"; 1981 – 1985 Assistenzarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik "Friedrichsheim", Frankfurt am Main; Anerkennung als Arzt für Orthopädie; Teilgebietsbezeichnung "Rheumatologie"; 1986 – 1989 Niederlassung als Orthopäde und Rheumatologe in eigener Kassenpraxis in Frankfurt/M; 1989 Zusatzbezeichnung "Sozialmedizin"; 1989 Berufung zum Landesarzt für Körperbehinderte in Hessen; ab 10.1989 Aufgabe der Praxis. Forschungsprojekt der Robert Bosch Stiftung Stuttgart: "Die Entstehung der Krüppelfürsorge und die Institutionalisierung der Orthopädie in Deutschland 1886-1920". Mitarbeit am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart (bis 1992) ab 10.1989 Lehrbeauftragter am Medizinhistorischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 1991-1998 Lehrbeauftragter für Sozialmedizin am medizinischen Fachbereich der Universität Frankfurt/M; 1993 Habilitation; 1999 Ernennung zum apl. Professor an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, regelmäßige Unterrichttätigkeit bis in die Gegenwart; 1993-6.2006 Niedergelassener Facharzt für Orthopäde und Rheumatologe in Frankfurt am Main; Juli 2006 Gründung und ärztliche Leitung des privaten Instituts für Versicherungsmedizin in Frankfurt am Main; seit 1998- Gegenwart: Wiederholte Veranstaltung wissenschaftlicher Symposien an den Universitäten Mainz und Frankfurt/M.

Arbeitsschwerpunkte

Entwicklung einer evidenzbasierten orthopädisch-unfallchirurgische Begutachtung
Sozialpolitische und ethische Aspekte der Definition von Behinderung

Ausgewählte Publikationen

(gemeinsam mit M. Rauschmann): Von der „railway spine“ zum Schleudertrauma – Geschichte und aktuelle Bedeutung seelischer Störungen nach entschädigungspflichtigen Ereignissen. In: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft 92 2003, S. 533-577.
Thomann, D. Jung.; S. Letzel (Hg.): Schwerbehindertenrecht. Begutachtung und Praxis. Darmstadt 2006.
Der Personenschaden. Medizinische Grundlagen der Schadensregulierung. Haftpflichtrecht. Private Unfallversicherung. IVM, Frankfurt 2008.
(Hg. gemeinsam mit F. Schröter und v. Grosser): Handbuch der orthopädisch- unfallchirurgischen Begutachtung. Urban und Fischer, München 2009
Personenschäden bei Verkehrsunfällen. In: Himmelreich, K.; Halm, W. (Hg.): Handbuch des Fachanwalts Verkehrsrecht. 2. Aufl. Luchterhand, Köln 2008, S. 2013-2152.